VRR: G-Sync und FreeSync
Kurz: Variable Refresh Rate (VRR) lässt den Monitor sein Bild genau dann aktualisieren, wenn die Grafikkarte ein neues fertig hat. Das beseitigt Bildrisse und Ruckeln. G-Sync (Nvidia) und FreeSync (AMD) sind die bekannten Umsetzungen.
Genauer: Ohne VRR aktualisiert der Monitor fest, etwa 60-mal pro Sekunde. Liefert die Grafikkarte zwischendurch ein Bild, entstehen Risse (Tearing). Bei V-Sync wartet die Karte auf den Takt, was Ruckeln und Verzögerung bringt.
Im Detail
- Prinzip: Der Monitor wartet auf das Bild der Karte, innerhalb eines Bereichs (zum Beispiel 48 bis 165 Hz).
- FreeSync: Offener Standard (Adaptive-Sync von VESA), keine Zusatz-Hardware. Stufen wie FreeSync Premium.
- G-Sync: Klassisch mit eigenem Modul im Monitor, später „G-Sync Compatible” für Adaptive-Sync-Geräte.
- Anschluss: HDMI 2.1 (VRR) oder DisplayPort. Auch Konsolen nutzen VRR.
- Unter der Untergrenze: Fällt die Bildrate zu tief, verdoppelt „Low Framerate Compensation” Bilder.
- Tipp: VRR an, V-Sync im Treiber an, Bildrate knapp unter der Monitor-Frequenz begrenzen.
- Nebenwirkung: Bei OLED kann das Helligkeitsflackern bei stark schwankenden Bildraten sichtbar werden.
Siehe auch: Sync-Display