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USB-A

Kurz: Der klassische, rechteckige USB-Steckertyp, der nur in einer Ausrichtung in die Buchse passt — jahrzehntelang der Standardanschluss für USB-Peripherie.

Genauer: USB-A-Buchsen finden sich an praktisch jedem PC und vielen Peripheriegeräten. Anders als USB-C ist USB-A nicht “verdrehsicher” (Wendestecker) — ein bekannter Alltagsärger beim Einstecken.

Im Detail

Ursprung und Verbreitung

USB-A ist die ursprüngliche, 1996 mit dem ersten USB-Standard eingeführte Steckerform und bis heute einer der am weitesten verbreiteten USB-Anschlüsse — praktisch jeder Desktop-PC, viele Laptops, Ladegeräte, Automobil-Cockpits und unzählige Peripheriegeräte besitzen mindestens eine USB-A-Buchse. Über die Jahrzehnte hat sich die Steckerform selbst kaum verändert, was eine bemerkenswerte Rückwärtskompatibilität ermöglicht: Ein USB-A-Stecker aus dem Jahr 1998 passt mechanisch problemlos in eine aktuelle USB-A-Buchse, auch wenn die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit vom älteren der beiden beteiligten Geräte begrenzt wird.

Die charakteristische Steckform

Der Stecker ist bewusst asymmetrisch geformt: Er passt nur in einer Ausrichtung in die Buchse, was einerseits verhindert, dass er falsch herum oder mit vertauschten Kontakten eingesteckt wird, andererseits aber das bekannte “Drei-Versuche-Problem” verursacht — die richtige Ausrichtung ist von außen oft nicht sofort erkennbar, weshalb Nutzer den Stecker reflexhaft umdrehen, ihn dann nochmal umdrehen und erst beim dritten Versuch die ursprünglich richtige Ausrichtung treffen. USB-C löst dieses Problem durch eine vollständig symmetrische, wendbare Steckerform.

Geschwindigkeitsgenerationen

Elektrisch unterstützt USB-A alle gängigen USB-Geschwindigkeitsgenerationen bis USB 3.2 Gen 2 (bis zu 10 Gbit/s). Zur Unterscheidung wird die Innenseite schnellerer USB-A-Buchsen oft blau (USB 3.x) oder türkis (USB 3.2 Gen 2) statt schwarz (USB 2.0) eingefärbt — ein rein visueller Hinweis ohne technische Bedeutung, der aber beim schnellen Erkennen der richtigen Buchse hilft. Die Pinbelegung wurde bei USB 3.0 erweitert (zusätzliche Kontakte für die höhere Geschwindigkeit), sodass ein USB-3.0-Stecker zwar noch in eine alte USB-2.0-Buchse passt, dabei aber nur mit USB-2.0-Geschwindigkeit läuft.

Grenzen gegenüber USB-C

USB-A ist durch die Steckerform in Leistungsabgabe und maximaler Datenrate gegenüber USB-C limitiert. Die neuesten, sehr schnellen USB4-Standards (bis zu 40 Gbit/s) sowie USB Power Delivery mit hoher Wattzahl (bis zu 240 Watt, ausreichend für viele Laptop-Netzteile) sind ausschließlich über USB-C spezifiziert — USB-A kann rein physisch nicht genug Kontaktflächen für die dafür nötige zusätzliche Signalisierung und Stromkapazität bereitstellen. Aus diesem Grund verzichten immer mehr moderne Laptops (allen voran MacBooks seit 2016) komplett auf USB-A und verbauen ausschließlich USB-C-Anschlüsse, was bei älterer Peripherie einen Adapter nötig macht.

Siehe auch: USB, USB-C