Undervolting
Kurz: Beim Undervolting senkt man die Spannung eines Prozessors oder einer Grafikkarte, sodass er bei gleichem Takt weniger Strom braucht und kühler bleibt.
Genauer: Hersteller wählen eine Spannung mit Sicherheitsreserve, damit auch schlechte Chips stabil laufen. Gute Chips lassen sich mit weniger Spannung betreiben. Weil die Leistungsaufnahme etwa quadratisch mit der Spannung steigt, bringen schon kleine Absenkungen viel.
Im Detail
- Nutzen: Weniger Wärme, leiseres System, weniger Drosselung, geringere Stromkosten.
- Risiko: Zu niedrige Spannung führt zu Abstürzen oder Rechenfehlern. Mit Tests absichern.
- Grafikkarte: Eine „Kurve” mit festem Takt bei weniger Spannung spart oft 10 bis 20 % Leistung bei gleichem Tempo.
- Verbrauch: Mit dem Strom-Rechner lässt sich die Ersparnis im Jahr berechnen.
Siehe auch: Overclocking, TDP und Thermal Throttling