Raytracing und DLSS
Kurz: Raytracing berechnet Licht physikalisch korrekt, indem es Strahlen durch die Szene verfolgt. DLSS und ähnliche Verfahren skalieren ein kleineres Bild mit KI hoch, um Leistung zu sparen.
Genauer: Klassische Spielgrafik (Rasterisierung) fälscht Licht und Schatten mit Tricks. Raytracing erzeugt echte Spiegelungen, weiche Schatten und indirektes Licht, kostet aber viel Rechenleistung. Spezielle RT-Kerne beschleunigen es. DLSS (NVIDIA), FSR (AMD) und XeSS (Intel) rendern in niedriger Auflösung und berechnen daraus ein scharfes Bild.
Im Detail
- Bildgenerierung: Frame Generation fügt zusätzliche, berechnete Bilder ein. Sie erhöht die angezeigte Bildrate, nicht die Reaktionszeit.
- Pfadverfolgung (Path Tracing): Vollständige Lichtsimulation, heute nur mit starken Karten flüssig.
- Kosten: Raytracing kann die Bildrate halbieren, DLSS holt einen Teil zurück.
- Nutzen: Am sichtbarsten bei Spiegelungen, Innenräumen und Nacht-Szenen.
- Hinweis: Das Hochskalieren kann Artefakte erzeugen (Geisterbilder, Unschärfe).
Siehe auch: Grafikkarten, Sync (Display-Sync)