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PWM-Flimmern bei Bildschirmen

Kurz: Viele Displays regeln die Helligkeit, indem sie die Beleuchtung sehr schnell ein- und ausschalten (PWM). Bei niedriger Helligkeit kann das Flimmern für empfindliche Menschen Kopfschmerzen oder Augenbelastung verursachen.

Genauer: Das Flimmern ist meist zu schnell, um bewusst gesehen zu werden, das Auge und Gehirn registrieren es aber unter Umständen trotzdem.

Im Detail

  • PWM („Pulsweitenmodulation”): Statt den Strom zu senken, wird die Beleuchtung mit hoher Frequenz geschaltet. Dunkler heißt: kürzere Einschaltphasen.
  • Frequenz: Hohe Werte (ab etwa 1000 bis 2000 Hz) gelten als unkritisch, niedrige (240 Hz und weniger, typisch bei vielen OLED-Handys bei geringer Helligkeit) als problematisch.
  • DC-Dimming: Die Helligkeit wird über die Stromstärke geregelt, ohne Flimmern. Einige Monitore bieten „Flicker-free”.
  • Test: Mit der Handykamera im Zeitlupenmodus auf den Bildschirm filmen, Streifen deuten auf PWM hin.
  • Abhilfe: Helligkeit höher und stattdessen Umgebungslicht reduzieren, Geräte mit hoher PWM-Frequenz oder DC-Dimming, Pausen, siehe Augenbelastung vorbeugen.
  • Wichtig: Betroffenheit ist sehr individuell. Bei anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat suchen.

Siehe auch: Panel-Typen