Printserver
Kurz: Ein Printserver verwaltet die Druckaufträge in einem Netzwerk und macht Drucker für viele Benutzer gemeinsam nutzbar.
Genauer: Statt dass jeder Rechner den Drucker einzeln anspricht, schicken alle ihre Aufträge an den Printserver. Er sammelt sie in einer Warteschlange und gibt sie nacheinander an den Drucker weiter.
Im Detail
- Formen: ein kleines Hardware-Gerät am Drucker, ein Windows-Server mit der Rolle „Druckdienste“, ein Linux-Server mit CUPS oder die Funktion im Router.
- Vorteile: zentrale Treiberverwaltung, Rechte (wer darf farbig oder auf welchen Drucker), Protokolle über Seitenzahlen und Kosten, Aufträge lassen sich verwalten oder löschen.
- Protokolle: IPP, LPR/LPD und RAW über Port 9100 (JetDirect). Moderne Drucker sind meist selbst netzwerkfähig.
- Fehlersuche: Hängt ein Auftrag fest, hilft es, die Warteschlange zu leeren oder den Druckdienst neu zu starten.