Local Dimming und Mini-LED
Kurz: Bei Local Dimming regelt ein LCD-Bildschirm die Hintergrundbeleuchtung zonenweise, damit dunkle Bildteile dunkler werden. Mini-LED nutzt dafür tausende winzige LEDs.
Genauer: Ein LCD hat eine Hintergrundbeleuchtung, die nie ganz „schwarz” liefern kann. Zonen, die abgedunkelt werden, verbessern Kontrast und HDR-Wirkung.
Im Detail
- Edge-Lit: LEDs am Rand, wenige Zonen. Billig, mäßiger Kontrast.
- Direct-Lit mit Full-Array Local Dimming (FALD): LEDs hinter dem Panel in Zonen, dutzende bis hunderte.
- Mini-LED: Tausende Zonen, sehr hohe Spitzenhelligkeit, dadurch kräftiges HDR. Nähert sich dem Kontrast von OLED an.
- Blooming: Ein heller Gegenstand auf dunklem Grund bekommt einen Lichthof, weil die Zone größer ist als das Objekt. Mehr Zonen mindern das.
- Gegen OLED: Mini-LED wird heller und hat kein Einbrennrisiko. OLED hat perfektes Schwarz pro Pixel und schnellere Reaktion.
- Kauftipps: Zonenanzahl, Spitzenhelligkeit und Testberichte zu Blooming prüfen, nicht nur „HDR” auf der Packung. Siehe HDR und Monitor-Helligkeit.
Siehe auch: Panel-Typen