HDR und Monitor-Helligkeit
Kurz: HDR (High Dynamic Range) erweitert den Kontrast zwischen hellsten und dunkelsten Bildteilen und zeigt mehr Farben. Der Effekt hängt stark von der Helligkeit und dem Panel ab.
Genauer: Ein Monitor mit „HDR”-Aufdruck ist nicht automatisch gut. Entscheidend sind Spitzenhelligkeit (in cd/m², „Nits”), dunkle Bereiche (lokale Dimmzonen oder OLED) und der Farbraum. VESA unterscheidet DisplayHDR 400, 600, 1000 und True Black (OLED).
Im Detail
- HDR10: Standardformat mit festen Metadaten. Dolby Vision, HDR10+: Daten pro Szene.
- Dimmzonen (FALD): Viele einzeln dimmbare LED-Zonen hinter dem Bild. Mehr Zonen heißt besseren Kontrast und weniger „Blooming”.
- OLED: Jedes Pixel leuchtet selbst, perfektes Schwarz, geringere Spitzenhelligkeit.
- DisplayHDR 400: Oft kaum besser als SDR.
- Farbraum: sRGB (Standard), DCI-P3 (Kino), Rec. 2020.
- Windows: HDR muss in den Einstellungen aktiviert werden. SDR-Inhalte wirken dann oft blasser.
Siehe auch: Monitor, Sync (Display-Sync)