Hall-Effekt-Tastaturen
Kurz: Hall-Effekt-Tastaturen messen mit Magneten und Sensoren, wie tief eine Taste gedrückt ist. Dadurch lassen sich Auslösepunkt und Empfindlichkeit einstellen.
Genauer: Statt eines mechanischen Kontakts sitzt unter jeder Taste ein Magnet, und ein Sensor misst das sich ändernde Magnetfeld. So kennt die Tastatur die genaue Eindrücktiefe.
Im Detail
- Einstellbarer Auslösepunkt: Zum Beispiel 0,1 bis 4 mm. Flach für schnelle Spiele, tiefer gegen versehentliche Eingaben beim Schreiben.
- Rapid Trigger: Die Taste löst sofort beim Loslassen aus und wieder beim kleinsten Druck, ohne einen festen Rücksetzpunkt. Sehr schnelle Richtungswechsel in Shootern.
- Analoge Eingabe: Wie ein Gamepad-Stick: Je tiefer die Taste, desto stärker die Bewegung.
- Haltbarkeit: Kein Kontaktverschleiß, kein Prellen, Schalter halten oft 100 Millionen Anschläge oder mehr.
- Nachteile: Teurer, Magnete können empfindlich auf Metall in der Nähe sein, Software nötig, und bei Turnieren sind manche Funktionen (Rapid Trigger) regelkonform oder verboten, je nach Veranstalter.
- Gegensatz: Klassische mechanische Schalter, siehe mechanische Switches.
Siehe auch: Maus-Sensor und Abtastrate