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Drucker im Vergleich: Tintenstrahl, Laser und Thermodruck

Kurz: Tintenstrahldrucker spritzen Tinte, Laserdrucker schmelzen Tonerpulver auf das Papier, Thermodrucker erhitzen Spezialpapier oder Farbbänder.

Genauer: Welcher Drucker passt, hängt davon ab, was und wie oft man druckt. Wichtig sind nicht nur Anschaffungspreis, sondern vor allem Kosten pro Seite, Geschwindigkeit, Druckqualität und wie lange der Drucker zuverlässig läuft, auch wenn er länger nicht benutzt wird.

Im Detail

Tintenstrahldrucker

Feine Düsen spritzen Tintentröpfchen. Stärken: Farbdruck mit Fotoqualität, günstige Geräte, kompakt. Schwächen: Tinte trocknet ein, wenn man selten druckt (Düsen verstopfen), Patronen sind teuer, Ausdrucke können bei Nässe verlaufen (je nach Tinte). Gut für gelegentliche Fotos und Farbdokumente. Tanksysteme (Nachfüllflaschen) senken die Kosten pro Seite deutlich.

Laserdrucker

Eine Trommel wird elektrisch aufgeladen, belichtet, mit Tonerpulver benetzt, das Papier wird bedruckt und der Toner mit Hitze (Fixiereinheit) aufgeschmolzen. Stärken: schnelle, scharfe Texte, wisch- und wasserfeste Ausdrucke, geringe Kosten pro Seite, kein Eintrocknen. Schwächen: Gerät teurer und größer, Farb-Laser sind aufwendiger, Fotoqualität schwächer, die Feinstaub- und Ozonbildung erfordert Belüftung. Gut für Büro, Schule und viele Textseiten (S/W-Laser).

Thermodruck

Beim Thermodirektdruck färbt Hitze spezielles Papier (Kassenbons, Etiketten), ohne Tinte. Beim Thermotransferdruck schmilzt ein Farbband auf das Material. Typisch für Bon-Drucker, Etikettendrucker und Paketlabel. Nachteil: Thermopapier bleicht mit Hitze und Licht und enthielt früher oft Bisphenol A; moderne Papiere sind meist BPA-frei.

Weitere Hinweise

  • Kosten pro Seite = Preis der Patrone oder des Toners geteilt durch die Reichweite; vor dem Kauf prüfen.
  • Drucker mit Zwang zu Original-Patronen und Abo-Modellen sind oft teurer.
  • Sicherheit: Netzwerkdrucker aktuell halten und nicht ins Internet freigeben.
  • Alter Tintenstrahler, der kaum benutzt wird: Eine Testseite pro Woche hält die Düsen frei.
  • Für Fotos nutzt man Tintenstrahl- oder Sublimationsdrucker, für Texte Laser.

Siehe auch: Drucker anschließen und drucken, Bon-Drucker, Etikettendrucker, 3D-Drucker