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CD-ROM

Kurz: CD für Daten statt Musik. „ROM“ steht für Read-Only Memory, der Inhalt wird im Werk gepresst und lässt sich nur lesen. Typische Kapazität: 650 bis 700 MB.

Genauer: Die CD-ROM baut auf der Audio-CD auf (Standard „Yellow Book“) und fügt eine zusätzliche Fehlerkorrektur hinzu, weil Daten fehlerfrei sein müssen, Musik dagegen kleine Aussetzer verträgt. Dateisysteme wie ISO 9660 und Joliet machen den Inhalt für Windows, macOS und Linux lesbar.

Im Detail

Verwendung

In den 1990er-Jahren war die CD-ROM der Standard für Software, Spiele, Lexika und Multimedia-Programme, weil eine Scheibe so viel fasste wie hunderte Disketten. Auch Installationsmedien von Betriebssystemen, Treiber-CDs und Zeitschriften-Beilagen kamen auf CD-ROM.

Geschwindigkeit

Die einfache Geschwindigkeit „1x“ liefert 150 KB/s. Laufwerke erreichten später 52x (rund 7,8 MB/s). Weil die Scheibe dabei sehr schnell dreht, sind hohe Faktoren laut und nur am Außenrand der Scheibe voll erreichbar.

Nachfolger

Größere Datenmengen übernahm die DVD, später Blu-ray, USB-Sticks und Downloads. Ältere Spiele und Programme auf CD-ROM laufen auf modernen Systemen oft nur mit Emulatoren oder Kompatibilitäts-Einstellungen. Wie das Lesen funktioniert, steht bei den optischen Laufwerken.

Siehe auch: CD, DVD, Optische Laufwerke