Digitale Signatur
Kurz: Eine digitale Signatur beweist, dass ein Dokument von einer bestimmten Person stammt und seit der Unterschrift nicht verändert wurde.
Genauer: Der Absender berechnet einen Hash des Dokuments und verschlüsselt ihn mit seinem privaten Schlüssel. Jeder kann mit dem öffentlichen Schlüssel prüfen, ob die Signatur passt. Ändert sich nur ein Zeichen, schlägt die Prüfung fehl.
Im Detail
- Anwendungen: Softwareupdates, TLS-Zertifikate, E-Mails (S/MIME, PGP), PDFs, JWT, eIDAS-Signaturen (eIDAS).
- Verfahren: RSA, ECDSA, Ed25519.
- Unterschied zu Verschlüsselung: Die Signatur macht den Inhalt nicht geheim, sie sichert Herkunft und Unverändertheit.
- Rechtliche Stufen: Einfache, fortgeschrittene und qualifizierte elektronische Signatur.
- Vertrauen: Der öffentliche Schlüssel muss sicher zur Person gehören (Zertifikat).
Siehe auch: Hashing, Asymmetrische Verschlüsselung