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Proxy

Kurz: Ein Proxy ist ein Vermittler: Anfragen laufen nicht direkt zum Ziel, sondern zuerst über einen Zwischenserver, der sie weiterreicht.

Genauer: Man unterscheidet, auf wessen Seite der Proxy steht. Ein Forward-Proxy steht auf der Seite der Nutzer und stellt Anfragen in ihrem Namen. Ein Reverse-Proxy steht auf der Seite des Webservers und nimmt Anfragen für ihn entgegen.

Im Detail

  • Forward-Proxy: In Firmen und Schulen, um Zugriffe zu filtern, zu protokollieren oder Seiten zwischenzuspeichern. Das Ziel sieht nur die Adresse des Proxys, nicht die des Nutzers. Ähnlich wirkt ein VPN.
  • Reverse-Proxy: Verteilt die Last auf mehrere Server (Load Balancing), terminiert die Verschlüsselung (HTTPS), speichert Antworten zwischen und schützt den dahinterliegenden Server. Dienste wie Cloudflare arbeiten so.
  • Transparent oder konfiguriert: Manche Proxys greifen unbemerkt ein, andere müssen im Browser eingetragen werden.
  • Sicherheit: Ein Proxy sieht den Verkehr, wenn er nicht verschlüsselt ist. Unbekannten öffentlichen Proxys sollte man nicht vertrauen.

Siehe auch: VPN, Firewall, HTTPS