Pen-and-Paper-Rollenspiele
Kurz: Bei Pen-and-Paper-Rollenspielen erzählt eine Gruppe gemeinsam eine Geschichte: Jede Person spielt eine Figur, eine Spielleitung beschreibt die Welt. Würfel und Regeln entscheiden, ob riskante Handlungen gelingen.
Genauer: Das erste bekannte Spiel dieser Art war Dungeons & Dragons aus dem Jahr 1974; im deutschsprachigen Raum ist Das Schwarze Auge seit den 1980er-Jahren verbreitet. Gespielt wird mit Stift, Papier und Fantasie, ganz ohne Spielbrett.
Im Detail
- Die Spielleitung: Sie beschreibt Orte, spielt Nebenfiguren und reagiert auf die Ideen der Gruppe; je nach Spiel heißt sie auch Meister oder Game Master.
- Die Figuren: Spielerinnen und Spieler erschaffen Charaktere mit Fähigkeiten und Eigenschaften, die auf einem Charakterbogen notiert werden.
- Würfel: Viele Systeme nutzen besondere Würfel, etwa den zwanzigseitigen W20; das Ergebnis plus Fähigkeitswerte entscheidet über Erfolg oder Misserfolg.
- Genres: Neben Fantasy gibt es Rollenspiele zu Science-Fiction, Horror, Detektivgeschichten und vielen anderen Themen.
- Der Einstieg: Einsteigerboxen oder kurze Abenteuer für einen Abend, sogenannte One-Shots, eignen sich gut zum Ausprobieren.
- Gemeinsame Absprachen: Vor der ersten Runde klärt die Gruppe, welche Themen erwünscht oder tabu sind und wie oft gespielt wird.
- Online spielen: Mit Videochat und virtuellen Spieltischen lassen sich Runden auch über weite Entfernungen organisieren.
- Was es bringt: Rollenspiel fördert Kreativität, Zusammenarbeit, Problemlösen und freies Sprechen.
- Verwandte Hobbys: Wer Spaß an Geschichten und Strategie hat, findet auch bei Brettspielen und Rätselspielen viel Abwechslung (brettspiele-fuer-einsteiger, escape-rooms-und-raetselspiele).