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Doppelkopf: Regeln und Grundlagen

Kurz: Doppelkopf ist ein beliebtes deutsches Stichspiel für vier Personen, bei dem meist zwei gegen zwei spielen. Das Besondere: Zu Beginn weiß man oft nicht, wer mit wem zusammenspielt.

Genauer: Gespielt wird mit einem doppelten Blatt, also jede Karte zweimal. Ziel der Partei ist es, mehr als die Hälfte der 240 Augen in den Stichen zu sammeln. Die Hausregeln unterscheiden sich stark, daher vor dem Spiel absprechen.

Im Detail

  • Karten: Üblich sind 48 Karten (Neun bis Ass in vier Farben, jeweils doppelt); viele Runden spielen ohne Neunen mit 40 Karten, jede Person erhält gleich viele Karten.
  • Augenwerte: Ass 11, Zehn 10, König 4, Dame 3, Bube 2, Neun 0; insgesamt gibt es 240 Augen im Spiel.
  • Die Parteien: Wer eine Kreuz-Dame hat, gehört zur Re-Partei, die anderen bilden die Kontra-Partei; wer zusammengehört, zeigt sich erst im Laufe des Spiels.
  • Gewinnen: Die Re-Partei gewinnt mit mindestens 121 Augen; die Kontra-Partei gewinnt bei Gleichstand mit 120 Augen.
  • Trümpfe: Im Normalspiel sind die Herz-Zehnen die höchsten Trümpfe, danach folgen alle Damen, dann alle Buben und schließlich die übrigen Karo-Karten.
  • Farbe bedienen: Wie bei anderen Stichspielen muss man die ausgespielte Farbe bedienen; wer nicht kann, darf abwerfen oder trumpfen.
  • Hochzeit und Solo: Hat jemand beide Kreuz-Damen, kann eine Hochzeit angesagt werden, bei der sich diese Person eine Partnerin oder einen Partner sucht; bei einem Solo spielt eine Person allein gegen drei.
  • Ansagen und Sonderpunkte: Mit Re oder Kontra kann man den Sieg ankündigen und den Wert des Spiels erhöhen; Extrapunkte gibt es zum Beispiel für einen Stich mit mindestens 40 Augen, den Doppelkopf.
  • Einstieg: Am besten in einer erfahrenen Runde mitspielen und die Hausregeln vorab notieren; wer Skat kennt, findet sich schnell zurecht (skat-regeln-und-grundlagen, brettspiele-fuer-einsteiger).