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Briefmarken sammeln

Kurz: Briefmarken sammeln, auch Philatelie genannt, ist eines der ältesten Sammelhobbys. Marken erzählen viel über Geschichte, Länder, Kunst und Technik.

Genauer: Die erste aufklebbare Briefmarke der Welt war die Penny Black, die 1840 in Großbritannien erschien. Seitdem haben fast alle Länder eigene Marken herausgegeben, sodass es unzählige Sammelgebiete gibt.

Im Detail

  • Sammelgebiet wählen: Viele beschränken sich auf ein Land, eine Zeitspanne oder ein Motiv wie Tiere, Raumfahrt oder Sport; das hält die Sammlung überschaubar.
  • Werkzeug: Eine Pinzette schützt die Marken vor Fingerabdrücken, eine Lupe zeigt Details, und ein Zähnungsschlüssel misst die Lochung am Rand.
  • Aufbewahrung: Einsteckbücher und Alben mit Klemmtaschen halten Marken sicher; trocken, dunkel und ohne starke Temperaturschwankungen lagern.
  • Ablösen: Gestempelte Marken lassen sich meist in lauwarmem Wasser vom Briefpapier lösen und danach zwischen Löschpapier trocknen; selbstklebende Marken lässt man oft besser auf einem Briefstück.
  • Gestempelt oder postfrisch: Postfrische Marken sind unbenutzt mit Originalgummierung, gestempelte Marken wurden tatsächlich verschickt; beide Sammelweisen sind verbreitet.
  • Kataloge: Briefmarkenkataloge verzeichnen Ausgaben, Varianten und Richtwerte; im deutschsprachigen Raum ist der Michel-Katalog verbreitet.
  • Wert realistisch sehen: Die meisten Marken sind nur wenig wert; seltene Stücke, Fehldrucke und gut erhaltene alte Marken können mehr bringen, bei größeren Summen hilft ein Prüfer oder Fachhändler.
  • Austausch: Briefmarkenvereine, Tauschtage und Online-Gruppen helfen beim Lernen, Tauschen und Bestimmen.
  • Verwandte Hobbys: Wer gern sammelt und ordnet, findet ähnliche Freude auch bei anderen Sammelgebieten (brettspiel-sammeln-und-aufbewahren, vintage-und-secondhand-mode).