Zweitstudium und Studienfachwechsel
Kurz: Ein Studienfachwechsel bedeutet, innerhalb desselben Studiengangtyps ein anderes Fach zu wählen, ein Zweitstudium beginnt nach einem bereits abgeschlossenen Studium. Beide Wege sind in Deutschland möglich, haben aber unterschiedliche Voraussetzungen.
Genauer: Für ein Zweitstudium gelten teilweise besondere Zulassungsregeln, etwa eigene Quoten bei zulassungsbeschränkten Fächern.
Im Detail
- Fachwechsel: Häufig unkompliziert möglich, oft mit Verlust bereits erbrachter Prüfungsleistungen aus dem alten Fach.
- BAföG-Grenzen: Ein Fachwechsel nach dem dritten Semester kann die Förderung gefährden.
- Zweitstudium-Quote: Bei zulassungsbeschränkten Fächern gibt es oft eine eigene, kleinere Quote für Zweitstudierende.
- Begründung: Eine überzeugende Begründung für das Zweitstudium kann die Zulassungschancen erhöhen.
- Finanzierung: BAföG ist für ein Zweitstudium meist nicht mehr möglich, andere Finanzierungswege prüfen (studienfinanzierung-ueberblick).
- Zeitpunkt: Ein früher Wechsel ist meist unkomplizierter als ein später.
- Beratung: Die Studienberatung hilft, die individuellen Voraussetzungen realistisch einzuschätzen.