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Staatsexamen und Bachelor/Master: Unterschiede

Kurz: In Deutschland enden die meisten Studiengänge mit Bachelor und Master, einige Fächer wie Medizin, Jura und Lehramt schließen aber mit einem Staatsexamen ab. Beide Systeme haben unterschiedliche Strukturen und Konsequenzen.

Genauer: Das Staatsexamen wurde durch staatliche Prüfungsämter abgenommen, nicht allein durch die Hochschule.

Im Detail

  • Bachelor/Master-System: Entstand durch den europäischen Bologna-Prozess zur besseren Vergleichbarkeit von Abschlüssen.
  • Modulprüfungen: Im Bachelor/Master-System verteilen sich Prüfungen über das gesamte Studium.
  • Staatsexamen: Konzentriert sich auf wenige große Prüfungsblöcke am Ende bestimmter Studienabschnitte.
  • Betroffene Fächer: Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie, Jura und Lehramt in den meisten Bundesländern.
  • Durchlässigkeit: Ein Wechsel zwischen den Systemen ist meist nur eingeschränkt möglich.
  • Anerkennung im Ausland: Bachelor/Master-Abschlüsse sind international oft leichter vergleichbar.
  • Berufszugang: Bei Staatsexamensfächern ist der Abschluss oft zwingende Voraussetzung für die Berufszulassung (hochschularten-im-vergleich).