Mobbing unter Schülern erkennen und handeln
Kurz: Mobbing unter Schülerinnen und Schülern ist systematisches, wiederholtes Schikanieren über längere Zeit, nicht ein einzelner Streit. Schnelles und konsequentes Handeln von Erwachsenen ist entscheidend.
Genauer: Mobbing findet zunehmend auch online statt (Cybermobbing) und wirkt dann rund um die Uhr auf Betroffene ein.
Im Detail
- Formen: Ausgrenzung, Hänseleien, Gewalt oder das Verbreiten von Gerüchten und peinlichen Inhalten.
- Warnzeichen: Rückzug, sinkende Noten, Bauch- oder Kopfschmerzen ohne erkennbare Ursache.
- Erste Schritte: Ruhig zuhören, Vorfälle dokumentieren, ohne vorschnell zu bewerten.
- Schule einbeziehen: Lehrkräfte und Schulsozialarbeit frühzeitig informieren (schulsozialarbeit-und-beratungslehrer).
- Täterseite: Auch beteiligte Kinder brauchen Unterstützung, um ihr Verhalten zu ändern.
- Mitläufer: Die Rolle der schweigenden Mehrheit ist oft entscheidend für das Ende von Mobbing.
- Cybermobbing: Screenshots sichern, Accounts melden, bei Bedarf rechtliche Schritte prüfen.