EMZETT.
Login

Freie Schulen: Montessori und Waldorf

Kurz: Montessori- und Waldorfschulen sind alternative Pädagogikkonzepte mit eigenem Lehransatz, die sich vom klassischen staatlichen Schulsystem unterscheiden. Beide legen besonderen Wert auf individuelle Entwicklung statt reinem Lehrplanabarbeiten.

Genauer: Beide Konzepte entstanden im frühen 20. Jahrhundert und verbreiteten sich seitdem international.

Im Detail

  • Montessori-Pädagogik: Betont selbstbestimmtes Lernen mit speziellem Lernmaterial und altersgemischten Gruppen.
  • Waldorfpädagogik: Basiert auf der Anthroposophie Rudolf Steiners, legt Wert auf künstlerische und handwerkliche Fächer.
  • Notengebung: Oft erst später oder in anderer Form als an Regelschulen, etwa durch ausführliche Zeugnisse.
  • Abschlüsse: Freie Schulen führen in der Regel zu staatlich anerkannten Abschlüssen.
  • Kosten: Häufig Schulgeld, oft einkommensabhängig gestaffelt.
  • Kritikpunkte: Teile der Waldorfpädagogik, etwa esoterische Elemente, werden wissenschaftlich kritisch gesehen.
  • Passung: Nicht jedes Kind profitiert gleich von freier Pädagogik, die individuelle Passung ist entscheidend (gesamtschule-realschule-gymnasium-unterschiede).