Kleidung reparieren statt wegwerfen
Kurz: Ein loser Knopf, ein kleines Loch oder eine aufgegangene Naht sind oft in wenigen Minuten repariert, statt das Kleidungsstück zu entsorgen. Grundlegende Näh- und Flicktechniken verlängern die Lebensdauer von Kleidung deutlich.
Genauer: Die meisten Reparaturen brauchen nur Nadel, Faden und etwas Geduld, ohne eine Nähmaschine zu benötigen.
Im Detail
- Knöpfe annähen: Faden doppelt durch die Löcher führen und am Ende mit mehreren kleinen Stichen vernähen statt verknoten.
- Löcher stopfen: Bei Strickwaren mit einem Stopfpilz arbeiten und das Loch mit kreuzenden Fäden schließen.
- Nähte schließen: Aufgegangene Nähte von innen mit einem einfachen Rückstich wieder zunähen.
- Flicken aufbügeln: Bügelflicken eignen sich gut für Risse an Hosenknien oder Ellenbogen.
- Reißverschluss reparieren: Oft hilft schon eine kleine Zange, um einen hakenden Schieber wieder zusammenzudrücken.
- Sichtbares Stopfen (Visible Mending): Farbige Flicken oder Stickerei machen aus einer Reparatur ein bewusstes Gestaltungselement.
- Nachhaltigkeit: Reparieren spart Ressourcen und Geld und ist eine Alternative zum Neukauf (second-hand-kaufen-und-kleidertausch).