Bettwanzen erkennen und bekämpfen
Kurz: Bettwanzen sind kleine, blutsaugende Insekten, die sich in Betten, Ritzen und Textilien verstecken und nachts aktiv werden. Sie verursachen meist juckende Stiche, übertragen aber keine Krankheiten.
Genauer: Ein Befall breitet sich schnell aus und lässt sich oft nur mit professioneller Hilfe vollständig beseitigen.
Im Detail
- Erste Anzeichen: Kleine rötliche Stichreihen auf der Haut, dunkle Kotspuren auf Laken oder ein süßlicher Geruch im Schlafzimmer.
- Verstecke: Bettwanzen verkriechen sich tagsüber in Matratzennähten, Bettgestellen, Steckdosen und Tapetenritzen.
- Verbreitung: Häufig durch Reisen, gebrauchte Möbel oder Second-Hand-Kleidung eingeschleppt, da die Tiere sich gut festklammern.
- Eigene Maßnahmen: Waschen von Textilien bei mindestens 60 Grad und gründliches Staubsaugen reduzieren den Befall, beseitigen ihn aber selten vollständig.
- Professionelle Bekämpfung: Schädlingsbekämpfer setzen Hitzebehandlung oder gezielte Insektizide ein, oft in mehreren Durchgängen.
- Vorbeugung auf Reisen: Koffer erhöht lagern und Kleidung nach der Rückkehr sofort heiß waschen senkt das Einschleppungsrisiko.
- Keine Schande: Ein Befall hat nichts mit mangelnder Sauberkeit zu tun und kann grundsätzlich jeden Haushalt treffen (kleidermotten-und-vorratsschaedlinge, heuschnupfen-und-allergien).