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Osmose und Diffusion

Kurz: Diffusion ist die Durchmischung von Teilchen entlang eines Konzentrationsgefälles, Osmose beschreibt speziell die Wasserbewegung durch eine halbdurchlässige Membran. Beide Prozesse sind grundlegend für den Stoffaustausch in Zellen.

Genauer: Beide Vorgänge laufen passiv ab, benötigen also keine Energie von der Zelle.

Im Detail

  • Diffusion: Teilchen bewegen sich von Bereichen hoher zu Bereichen niedriger Konzentration, bis ein Gleichgewicht erreicht ist.
  • Osmose: Wasser wandert durch eine Membran dorthin, wo die Konzentration gelöster Stoffe höher ist.
  • Zellmembran: Sie ist halbdurchlässig und lässt Wasser leichter durch als größere gelöste Teilchen.
  • Plasmolyse und Turgor: Zu salziges Wasser entzieht Pflanzenzellen Wasser (Plasmolyse), zu wenig Salz kann sie zum Platzen bringen.
  • Medizinische Bedeutung: Infusionslösungen müssen osmotisch an das Blut angepasst sein, um Zellen nicht zu schädigen.
  • Nierenfunktion: Osmotische Prozesse spielen eine zentrale Rolle bei der Wasser- und Salzregulation in den Nieren.
  • Alltagsbeispiele: Das Einlegen von Gurken in Salzwasser entzieht ihnen über Osmose Wasser und macht sie haltbarer (zelle-aufbau-und-funktion, pflanzen-aufbau-und-wachstum).