EMZETT.
Login

Genossenschaften und ihre Funktion

Kurz: Eine Genossenschaft ist eine Unternehmensform, deren Mitglieder gemeinsam wirtschaftliche, soziale oder kulturelle Ziele fördern. Jedes Mitglied hat unabhängig vom Kapitalanteil eine Stimme.

Genauer: In Deutschland sind Genossenschaften im Genossenschaftsgesetz geregelt und müssen einem Prüfverband angehören.

Im Detail

  • Prinzip: Förderung der Mitglieder steht im Vordergrund, nicht die Gewinnmaximierung für externe Investoren.
  • Beispiele: Wohnungsgenossenschaften, Raiffeisenbanken, Genossenschaftsbanken, Energiegenossenschaften.
  • Mitgliedschaft: Erwerb von Geschäftsanteilen, oft mit begrenztem finanziellem Risiko.
  • Demokratie: Ein Mitglied, eine Stimme, unabhängig von der Höhe der Einlage.
  • Vorteile: Stabilität durch breite Mitgliederbasis, Mitbestimmung bei wichtigen Entscheidungen.
  • Geschichte: Erste Genossenschaften entstanden im 19. Jahrhundert, unter anderem durch Friedrich Wilhelm Raiffeisen.
  • Vergleich: Unterscheidet sich von Aktiengesellschaften durch den Förderzweck statt Gewinnorientierung (aktien-und-börse-grundlagen-für-einsteiger).