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Nähmaschine: Funktionsweise

Kurz: Eine Nähmaschine verbindet zwei Stofflagen, indem Ober- und Unterfaden sich in jedem Stich miteinander verschlingen. Dieser sogenannte Steppstich entsteht durch das Zusammenspiel von Nadel, Spule und Greifer.

Genauer: Die Nadel führt den Oberfaden durch den Stoff nach unten, wo ein rotierender oder schwingender Greifer den Unterfaden aus der Spulenkapsel um den Oberfaden schlingt.

Im Detail

  • Nadel und Oberfaden: Die Nadel sticht mit dem Oberfaden durch den Stoff und bildet dabei eine kleine Fadenschlaufe.
  • Greifer und Unterfaden: Ein Greifer fängt diese Schlaufe und verschlingt sie mit dem Unterfaden von der Spule.
  • Transporteur: Kleine Zahnräder unter der Stichplatte schieben den Stoff nach jedem Stich ein Stück weiter.
  • Fadenspannung: Ober- und Unterfadenspannung müssen aufeinander abgestimmt sein, damit der Stich gleichmäßig in der Stoffmitte liegt.
  • Stichmuster: Elektronische Maschinen können über eine Kurvenscheibe oder einen Motor Zickzack- und Zierstiche erzeugen.
  • Nadelstärke: Je dicker der Stoff, desto dickere Nadel und gröberer Faden sind sinnvoll.
  • Pflege: Regelmäßiges Entfernen von Fadenresten und Ölen beweglicher Teile verlängert die Lebensdauer deutlich (buegeleisen-und-daempfer-funktionsweise).