Mähroboter: Funktionsweise
Kurz: Ein Mähroboter fährt selbstständig über den Rasen, mäht ihn mit rotierenden Klingen auf eine eingestellte Höhe und kehrt zum Laden automatisch zur Ladestation zurück. Durch regelmäßiges, häufiges Mähen entsteht ein besonders feiner Rasenschnitt, der oft als Mulch liegen bleibt.
Genauer: Statt einer einzelnen großen Klinge nutzen die meisten Geräte mehrere kleine, drehbar gelagerte Messer, die beim Kontakt mit Hindernissen nachgeben können.
Im Detail
- Begrenzungskabel: Ein um den Rasen verlegtes Kabel erzeugt ein Signal, das dem Roboter die Grenzen des Mähbereichs mitteilt.
- Moderne Navigation: Neuere Modelle nutzen zusätzlich GPS oder Kartierungssensoren und kommen teilweise ganz ohne Begrenzungskabel aus.
- Zufälliges oder systematisches Fahrmuster: Je nach Modell bewegt sich der Mähroboter scheinbar zufällig oder folgt einem effizienteren, systematischen Muster.
- Sicherheitssensoren: Hebe- und Kippsensoren stoppen die Klingen sofort, wenn das Gerät angehoben oder umgedreht wird.
- Mulchmähen: Der feine Schnitt bleibt meist als natürlicher Dünger auf dem Rasen liegen, statt gesammelt werden zu müssen.
- Witterungsanpassung: Regensensoren lassen viele Modelle bei Nässe automatisch in der Ladestation bleiben, um Schäden zu vermeiden.
- Ladezyklen: Bei niedrigem Akkustand kehrt der Roboter selbstständig zur Ladestation zurück und setzt die Arbeit danach automatisch fort (rasen-pflegen).