Klimaanlage: Funktionsweise
Kurz: Klimaanlagen kühlen Räume, indem sie Wärme mit einem Kältemittel nach außen transportieren, ähnlich wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt zum Raum hin geöffnet. Das Grundprinzip beruht auf dem Verdampfen und Verdichten eines Kältemittels im Kreislauf.
Genauer: Die meisten modernen Klimaanlagen können im Umkehrbetrieb auch heizen, indem der Kreislauf einfach umgedreht wird.
Im Detail
- Verdampfer im Raum: Im Innengerät verdampft das Kältemittel und entzieht der Raumluft dabei Wärme, wodurch die Luft abkühlt.
- Verdichter und Kondensator: Der Kompressor erhöht den Druck des gasförmigen Kältemittels, das im Außengerät kondensiert und die aufgenommene Wärme nach außen abgibt.
- Entfeuchtung als Nebeneffekt: Beim Abkühlen kondensiert auch Luftfeuchtigkeit am Verdampfer, wodurch Klimaanlagen die Raumluft zusätzlich entfeuchten.
- Split-Klimaanlagen: Innen- und Außengerät sind getrennt und über Leitungen verbunden, was leiser und effizienter ist als Monoblock-Geräte.
- Monoblock-Geräte: Mobile Einheiten mit Abluftschlauch sind einfacher zu installieren, aber weniger effizient und lauter im Betrieb.
- Energieeffizienzklassen: Moderne Geräte mit hoher Effizienzklasse verbrauchen bei gleicher Kühlleistung deutlich weniger Strom als ältere Modelle.
- Richtige Nutzung: Eine Temperaturdifferenz von nicht mehr als sechs Grad zur Außentemperatur spart Energie und verhindert gesundheitlich belastende Temperaturschocks (waermepumpe, luftentfeuchter-und-luftbefeuchter).