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Haie: Grundlagen

Kurz: Haie sind Knorpelfische, die seit mehr als 400 Millionen Jahren die Meere bewohnen. Es gibt Hunderte Arten, von kleinen Bodenbewohnern bis zum Walhai, dem größten Fisch der Welt.

Genauer: Statt aus Knochen besteht ihr Skelett aus Knorpel, und ihre Haut ist mit winzigen zahnähnlichen Schuppen bedeckt. Als Räuber an der Spitze vieler Nahrungsketten sind sie wichtig für das Gleichgewicht im Ökosystem Meer.

Im Detail

  • Knorpelskelett: Das leichte, biegsame Skelett aus Knorpel teilen Haie mit ihren nahen Verwandten, den Rochen (fische-und-meerestiere).
  • Hautzähnchen: Die Haut ist mit kleinen Plakoidschuppen besetzt, die wie Mini-Zähne gebaut sind und das Wasser beim Schwimmen günstig an der Haut entlangleiten lassen.
  • Zähne im Revolvergebiss: Hinter den vorderen Zähnen wachsen ständig neue Reihen nach, sodass verlorene Zähne laufend ersetzt werden.
  • Elektrosinn: Mit feinen, gelgefüllten Poren am Kopf, den Lorenzinischen Ampullen, spüren Haie schwache elektrische Felder, die von den Muskeln ihrer Beute ausgehen.
  • Weitere Sinne: Ein guter Geruchssinn und das Seitenlinienorgan, das Druckwellen im Wasser registriert, helfen bei der Orientierung und Jagd.
  • Auftrieb ohne Schwimmblase: Haie haben keine Schwimmblase; eine große, ölreiche Leber sorgt für einen Teil des Auftriebs.
  • Atmung: Manche Arten müssen ständig schwimmen, damit Wasser über die Kiemen strömt, andere können Wasser auch im Ruhen aktiv durch die Kiemen pumpen.
  • Fortpflanzung: Die Befruchtung findet im Körper statt; je nach Art legen Haie Eier in festen Kapseln oder bringen lebende Junge zur Welt, meist nur wenige auf einmal.
  • Gefährdung: Weil viele Haie spät geschlechtsreif werden und wenig Nachwuchs haben, setzen ihnen Überfischung und Beifang stark zu, während Angriffe auf Menschen sehr selten sind (nahrungskette-und-oekosystem).