EMZETT.
Login

Wundheilung: Phasen und Ablauf

Kurz: Wundheilung läuft in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen ab: Blutstillung, Entzündung, Neubildung von Gewebe und schließlich Umbau zur Narbe. Der Körper hat dafür hochkomplexe, automatisch ablaufende Mechanismen.

Genauer: Die Dauer der Heilung hängt von Wundgröße, Infektionsrisiko und individuellen Faktoren wie Alter und Vorerkrankungen ab.

Im Detail

  • Blutstillung: Innerhalb von Minuten verschließen Blutplättchen die Wunde und bilden einen ersten Schutzpfropf.
  • Entzündungsphase: Weiße Blutkörperchen wandern ein, bekämpfen Keime und räumen beschädigtes Gewebe ab.
  • Proliferationsphase: Neues Bindegewebe und Blutgefäße bilden sich, die Wunde füllt sich mit frischem Gewebe auf.
  • Epithelisierung: Hautzellen wandern vom Wundrand nach innen und verschließen die Oberfläche.
  • Narbenbildung: Das neue Gewebe wird über Wochen bis Monate umgebaut und stabilisiert, oft als sichtbare Narbe.
  • Störfaktoren: Rauchen, Diabetes und Mangelernährung können die Wundheilung erheblich verzögern.
  • Wundpflege: Saubere, feuchte Wundumgebung fördert die Heilung besser als Austrocknung der Wunde.
  • Hinweis: Kein Ersatz für ärztliche Beratung.

(haut-aufbau-und-funktionen, blut-zusammensetzung-und-aufgaben)