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Windenergie: Grundlagen

Kurz: Windenergie wandelt die Bewegungsenergie des Windes mithilfe von Windturbinen in elektrischen Strom um und zählt zu den wichtigsten Säulen der erneuerbaren Energieversorgung. Sowohl Onshore- als auch Offshore-Anlagen tragen erheblich zur Stromerzeugung bei.

Genauer: Die Leistung einer Windturbine hängt stark von der Windgeschwindigkeit ab und steigt überproportional mit zunehmendem Wind.

Im Detail

  • Funktionsprinzip: Der Wind treibt die Rotorblätter an, die über eine Welle einen Generator antreiben und so mechanische in elektrische Energie umwandeln.
  • Onshore-Windkraft: Windräder an Land sind günstiger zu errichten und zu warten, stoßen aber häufiger auf Widerstand wegen Lärm und Landschaftsbild.
  • Offshore-Windkraft: Anlagen auf See profitieren von stärkeren und gleichmäßigeren Windverhältnissen, sind jedoch aufwendiger in Bau und Wartung.
  • Schwankende Erzeugung: Da Windstärke stark variiert, muss Windstrom mit anderen Energiequellen oder Speichern kombiniert werden, um eine stabile Versorgung sicherzustellen.
  • Flächenbedarf: Windräder benötigen vergleichsweise wenig Grundfläche, da die Umgebung zwischen den Turbinen weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden kann.
  • Auswirkungen auf Tierwelt: Insbesondere Vögel und Fledermäuse können durch Windturbinen gefährdet werden, weshalb Standortwahl und Abschaltzeiten zum Schutz beitragen.
  • Repowering: Ältere, kleinere Windräder werden zunehmend durch größere, effizientere Anlagen ersetzt, was die Stromausbeute an bestehenden Standorten deutlich erhöht (erneuerbare-energien-ueberblick, co2-fussabdruck-im-alltag).