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Typografie: Grundlagen

Kurz: Typografie beschäftigt sich mit der Gestaltung von Schrift und beeinflusst maßgeblich, wie leicht und angenehm ein Text zu lesen ist. Gute Typografie ist oft unauffällig, schlechte Typografie fällt sofort negativ auf.

Genauer: Die Wahl von Schriftart, Größe und Abständen wirkt sich direkt auf Lesbarkeit und Wahrnehmung aus.

Im Detail

  • Serifen und serifenlose Schriften: Serifenschriften gelten bei gedrucktem Text oft als besser lesbar, serifenlose Schriften wirken moderner und funktionieren gut auf Bildschirmen.
  • Zeilenabstand: Ein zu geringer Zeilenabstand erschwert das Lesen längerer Texte erheblich, während zu viel Abstand den Textzusammenhang auflöst.
  • Schriftgröße und Zeilenlänge: Eine angemessene Zeilenlänge von etwa 50 bis 75 Zeichen gilt als optimal für die Lesbarkeit.
  • Kontrast: Ausreichender Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund ist sowohl für die Lesbarkeit als auch für die Barrierefreiheit entscheidend.
  • Hierarchie: Unterschiedliche Schriftgrößen und -gewichte helfen, Überschriften, Zwischenüberschriften und Fließtext klar zu unterscheiden.
  • Schriftmischung: In der Regel werden nicht mehr als zwei bis drei verschiedene Schriftarten in einem Dokument kombiniert, um Unruhe zu vermeiden.
  • Kerning und Laufweite: Die Anpassung der Abstände zwischen einzelnen Buchstaben kann das Erscheinungsbild von Überschriften deutlich verbessern (farbenlehre-grundlagen, bildkomposition-goldener-schnitt).