Handlettering: Grundlagen
Kurz: Handlettering ist die Kunst, Buchstaben sorgfältig von Hand zu zeichnen statt flüssig zu schreiben, wodurch dekorative Schriftzüge entstehen. Im Gegensatz zur Kalligrafie wird dabei jeder Buchstabe einzeln skizziert und oft mehrfach nachgezogen.
Genauer: Während bei der klassischen Schreibschrift der Stift meist in einem Zug über das Papier gleitet, baut Handlettering Buchstaben aus mehreren Strichen auf wie eine kleine Zeichnung.
Im Detail
- Werkzeuge: Brush-Pens mit flexibler Spitze erzeugen dicke und dünne Linien je nach Druck, Fineliner eignen sich für feine Details.
- Grundgerüst: Buchstaben werden zunächst leicht mit Bleistift skizziert, bevor sie mit dem eigentlichen Stift ausgeführt werden.
- Strichstärken: Abwärtsstriche werden meist dicker gezeichnet als Aufwärtsstriche, was den typischen Kalligrafie-Look erzeugt.
- Übungsraster: Linierte Übungsblätter mit Grund-, Mittel- und Oberlinie helfen, gleichmäßige Buchstabenhöhen einzuhalten.
- Verzierungen: Schnörkel, kleine Illustrationen oder Unterstreichungen ergänzen den Schriftzug und machen ihn individueller.
- Übung der Grundformen: Einfache Formen wie Ovale und gerade Linien zu üben, bevor ganze Wörter geschrieben werden, erleichtert den Einstieg deutlich.
- Verwandte Technik: Kalligrafie mit Feder oder Pinsel folgt ähnlichen Prinzipien, nutzt aber andere Werkzeuge (kalligrafie-grundlagen).