Zecken und Flöhe bei Haustieren
Kurz: Zecken und Flöhe gehören zu den häufigsten Parasiten bei Hunden und Katzen und können neben Juckreiz und Hautreizungen auch gefährliche Krankheiten übertragen. Regelmäßige Vorbeugung und frühzeitige Behandlung sind entscheidend für die Gesundheit des Tieres.
Genauer: Beide Parasiten können bereits bei geringem Befall erhebliche gesundheitliche Probleme verursachen, besonders bei jungen oder geschwächten Tieren.
Hinweis: Kein Ersatz für tierärztliche Beratung.
Im Detail
- Übertragene Krankheiten: Zecken können unter anderem Borreliose und Anaplasmose übertragen, während Flöhe bei hohem Befall zu Blutarmut führen können.
- Zeckenentfernung: Eine Zecke sollte mit einer Zeckenpinzette oder -karte möglichst nah an der Haut gefasst und gerade herausgezogen werden.
- Flohbefall erkennen: Starkes Kratzen, kleine schwarze Krümel im Fell (Flohkot) und sichtbare Hautreizungen deuten auf einen Flohbefall hin.
- Präventive Mittel: Spot-on-Präparate, Halsbänder und Tabletten bieten je nach Wirkstoff unterschiedlich lange Schutzdauer gegen Zecken und Flöhe.
- Umgebungsbehandlung: Bei Flohbefall müssen auch Liegeplätze, Teppiche und Polstermöbel behandelt werden, da sich der Großteil der Flohpopulation dort und nicht am Tier befindet.
- Ganzjährige Vorsorge: Durch milde Winter sind Zecken und Flöhe inzwischen auch außerhalb der klassischen Sommersaison aktiv, was ganzjährigen Schutz sinnvoll macht.
- Tierarztbesuch: Bei Anzeichen für übertragene Krankheiten wie Fieber, Lethargie oder Lahmheit sollte zeitnah ein Tierarzt aufgesucht werden (haustier-gesundheit-impfen-entwurmen-tierarzt, hund-erziehung-grundlagen).