Frettchen: Haltung Grundlagen
Kurz: Frettchen sind neugierige, verspielte Raubtiere mit hohem Bewegungs- und Sozialbedarf. Sie sollten mindestens paarweise gehalten werden und benötigen täglichen Freilauf außerhalb des Käfigs.
Genauer: Als domestizierte Nachfahren des Iltis haben Frettchen einen stark ausgeprägten Spiel- und Jagdinstinkt.
Im Detail
- Sozialverhalten: Einzelhaltung ohne intensiven menschlichen Kontakt führt häufig zu Verhaltensproblemen und Langeweile.
- Käfiggröße: Ein großer, mehrstöckiger Käfig mit Rückzugsmöglichkeiten ist Grundvoraussetzung für artgerechte Haltung.
- Freilauf: Täglicher, gesicherter Freilauf in frettchensicheren Räumen ist für Bewegung und geistige Auslastung unverzichtbar.
- Ernährung: Als Fleischfresser benötigen Frettchen hochwertiges, proteinreiches Futter, idealerweise spezielles Frettchenfutter.
- Geruch: Unkastrierte Frettchen verströmen einen intensiveren Eigengeruch, der durch Kastration deutlich reduziert wird.
- Sicherung der Wohnung: Kleine Öffnungen, giftige Pflanzen und herunterhängende Kabel müssen frettchensicher gemacht werden.
- Tierarztwahl: Frettchen benötigen spezielle Impfungen und einen Tierarzt mit Erfahrung in der Behandlung von Kleinraubtieren (hund-erziehung-grundlagen, haustier-gesundheit-impfen-entwurmen-tierarzt).