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Parkett verlegen und pflegen

Kurz: Parkett ist ein Holzboden aus massiven oder mehrschichtigen Holzelementen, der sorgfältige Verlegung und regelmäßige Pflege braucht, um lange schön zu bleiben. Im Gegensatz zu Laminat besteht Parkett aus echtem Holz und kann mehrfach abgeschliffen werden.

Genauer: Vor der Verlegung muss der Untergrund absolut trocken, eben und sauber sein, da sich Unebenheiten direkt im Parkett zeigen und Feuchtigkeit das Holz verformen kann.

Im Detail

  • Schwimmende Verlegung: Parkett wird meist auf einer Trittschalldämmung verlegt, ohne fest mit dem Boden verklebt zu sein.
  • Verklebte Verlegung: Vollholzparkett wird oft vollflächig verklebt, was besonders stabil ist, aber mehr Aufwand erfordert.
  • Dehnungsfugen: An Wänden und Türschwellen müssen Fugen eingeplant werden, da Holz je nach Luftfeuchtigkeit arbeitet.
  • Oberflächenbehandlung: Geöltes Parkett wirkt natürlicher und lässt sich partiell ausbessern, lackiertes Parkett ist pflegeleichter und widerstandsfähiger.
  • Reinigung: Nur leicht feucht wischen, stehendes Wasser quillt das Holz auf und sollte unbedingt vermieden werden.
  • Abschleifen: Alle paar Jahrzehnte kann die Oberfläche abgeschliffen und neu versiegelt werden, was Parkett deutlich langlebiger macht als andere Bodenbeläge.
  • Klimakontrolle: Eine konstante Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent verhindert Rissbildung und Verwölbung des Holzes (laminat-und-vinylboden-verlegen).