Löten: Grundlagen für Einsteiger
Kurz: Löten verbindet Metallteile dauerhaft, indem ein schmelzbares Lot in die Fuge einfließt und beim Abkühlen erstarrt. Die Technik wird sowohl in der Elektronik als auch bei Rohrverbindungen in der Haustechnik eingesetzt.
Genauer: Beim Weichlöten in der Elektronik schmilzt das Lot meist unter 450 Grad Celsius, was wesentlich schonender für empfindliche Bauteile ist als Hartlöten.
Im Detail
- Lötkolben vorbereiten: Eine saubere, verzinnte Spitze übertägt die Wärme effizient und verhindert kalte Lötstellen.
- Flussmittel: Löst Oxidschichten auf den Metalloberflächen und sorgt dafür, dass das Lot gleichmäßig fließt und haftet.
- Erhitzen der Teile: Nicht das Lot selbst, sondern die zu verbindenden Teile sollten erhitzt werden, damit das Lot sauber einfließt.
- Kalte Lötstelle erkennen: Matte, körnige Oberflächen weisen auf unsaubere Verbindungen hin, die später brechen können.
- Elektronik vs. Rohre: Beim Elektroniklöten kommt meist bleifreies Lot mit niedrigem Schmelzpunkt zum Einsatz, bei Rohrverbindungen oft Hartlot mit höherer Festigkeit.
- Sicherheit: Gute Belüftung ist wichtig, da beim Löten gesundheitsschädliche Dämpfe entstehen können, besonders bei bleihaltigem Lot.
- Entlöten: Fehlerhafte Verbindungen lassen sich mit Entlötpumpe oder Entlötlitze wieder öffnen, um Bauteile auszutauschen (silikonfuge-erneuern, bohren-in-wand-duebel-richtig-waehlen).