Fliesen verlegen: Grundlagen
Kurz: Beim Fliesenverlegen kommt es vor allem auf eine ebene, saubere Unterfläche, die richtige Fliesenkleber-Konsistenz und ein sauberes Fugenbild an. Kleine Fehler am Anfang setzen sich durch die ganze Fläche fort.
Genauer: Der Untergrund muss trocken, tragfähig und weitgehend eben sein, sonst halten Fliesen schlecht oder reißen Fugen.
Im Detail
- Untergrundvorbereitung: Risse, Unebenheiten und loser Putz müssen vor dem Verlegen ausgeglichen werden.
- Anlegen der Fluchtlinien: Eine mittige Startlinie verhindert, dass am Rand unschön schmale Fliesenstreifen entstehen.
- Fliesenkleber: Je nach Untergrund und Fliesenart (Feinsteinzeug, Naturstein) wird unterschiedlicher Kleber benötigt.
- Kammzahnung: Die Zahngröße der Kelle richtet sich nach Fliesenformat und Untergrundbeschaffenheit.
- Fliesenkreuze: Sorgen für gleichmäßige Fugenbreite und ein ordentliches Gesamtbild.
- Verfugen: Erst nach ausreichender Trocknungszeit des Klebers verfugen, sonst können Fugen reißen.
- Randbereiche: Dehnungsfugen an Wandanschlüssen verhindern Spannungsrisse durch Materialbewegung (silikonfuge-erneuern).