Fenster und Türen richtig abdichten
Kurz: Undichte Fenster und Türen lassen Wärme entweichen und erhöhen Heizkosten spürbar. Mit Dichtungsband, Bürstendichtungen oder Silikon lassen sich viele Undichtigkeiten selbst beheben.
Genauer: Mit der Zeit altern Gummidichtungen und verlieren ihre Elastizität, wodurch Spalten entstehen.
Im Detail
- Dichtheitstest: Eine brennende Kerze oder ein Blatt Papier in der Türritze zeigt Luftzug und damit undichte Stellen an.
- Selbstklebende Dichtungsbänder: Schaumstoff- oder Gummidichtbänder lassen sich einfach auf saubere, trockene Flächen aufkleben.
- Bürstendichtungen: Besonders für Türunterkanten geeignet, da sie trotz Dichtwirkung ein Öffnen der Tür zulassen.
- Silikon abdichten: Für dauerhafte Fugen zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk eignet sich elastisches Silikon besser als starre Füllmaterialien.
- Fensterfalzdichtungen: Austauschbare Gummidichtungen im Fensterrahmen lassen sich meist ohne Spezialwerkzeug erneuern.
- Zugluftstopper: Als schnelle, provisorische Lösung helfen Stoffrollen vor der Türunterkante gegen Zugluft.
- Professionelle Hilfe: Bei stark verzogenen Fensterrahmen oder umfassenden Undichtigkeiten lohnt sich oft eine fachkundige Begutachtung (wand-streichen-schritt-fuer-schritt, silikonfuge-erneuern).