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Staatsverschuldung und Schuldenbremse

Kurz: Ein Staat verschuldet sich, wenn seine Ausgaben die Einnahmen übersteigen und er Kredite aufnimmt, meist über Staatsanleihen. Die Schuldenbremse begrenzt in Deutschland die neue Verschuldung.

Genauer: Die Schuldenquote setzt die Staatsschulden ins Verhältnis zum bruttoinlandsprodukt-bip.

Im Detail

  • Defizit und Schuldenstand: Das Defizit ist das jährliche Minus, die Schulden sind die Summe.
  • Staatsanleihen: Anleger leihen dem Staat Geld und bekommen Zinsen.
  • Maastricht-Kriterien: In der EU sollen die Schulden unter 60 % und das Defizit unter 3 % des BIP liegen.
  • Schuldenbremse: Im Grundgesetz seit 2009; Ausnahmen bei Notlagen.
  • Pro und Contra: Investitionen in Zukunft versus Belastung künftiger Generationen.
  • Zinslast: Hohe Zinsen verteuern neue Schulden (zentralbank-und-leitzins).
  • Vergleich: Staatsschulden sind nicht wie Haushaltsschulden, da ein Staat dauerhaft existiert.