Flow-Erleben und wie man es fördert
Kurz: Flow bezeichnet einen Zustand völliger, mühelos wirkender Konzentration auf eine Tätigkeit, bei dem Zeit- und Selbstwahrnehmung in den Hintergrund treten. Der Begriff wurde vom Psychologen Mihály Csíkszentmihályi geprägt.
Genauer: Flow entsteht typischerweise, wenn Herausforderung und eigene Fähigkeiten gut zusammenpassen.
Im Detail
- Bedingungen: Klares Ziel, direktes Feedback und eine Aufgabe, die weder zu leicht noch zu schwer ist.
- Balance: Zu leichte Aufgaben führen zu Langeweile, zu schwere zu Überforderung.
- Ablenkungen minimieren: Störungsfreie Umgebung erleichtert das Eintauchen in die Tätigkeit.
- Übung: Flow tritt häufiger bei bereits trainierten Fähigkeiten auf.
- Alltagsanwendung: Flow lässt sich bei Arbeit, Sport, Musik oder kreativen Hobbys erleben.
- Nicht erzwingbar: Flow lässt sich begünstigen, aber nicht direkt herbeizwingen.
- Zufriedenheit: Regelmäßige Flow-Erlebnisse hängen mit höherer Lebenszufriedenheit zusammen (gluek-und-zufriedenheit-psychologie).