Unterwasserfotografie: Grundlagen
Kurz: Unterwasserfotografie stellt eigene Herausforderungen durch veränderte Lichtverhältnisse, Farbverlust und notwendigen Geräteschutz. Mit wasserdichten Gehäusen oder speziellen Kameras lassen sich jedoch eindrucksvolle Aufnahmen von Meereslebewesen und Riffen machen.
Genauer: Wasser absorbiert Licht selektiv, wodurch rote und orange Farbtöne schon in wenigen Metern Tiefe fast vollständig verschwinden und die Aufnahmen bläulich wirken.
Im Detail
- Farbverlust ausgleichen: Rotfilter oder zusätzliche Blitzbeleuchtung helfen, die natürlichen Farben wiederherzustellen, die das Wasser filtert.
- Gehäuse und wasserdichte Kameras: Spezielle Unterwassergehäuse schützen normale Kameras, während manche Actionkameras direkt wasserdicht sind.
- Nahaufnahmen (Makro): Viele Unterwassermotive wie kleine Fische oder Korallenstrukturen eignen sich besonders für Makrofotografie (makrofotografie-grundlagen).
- Trübung des Wassers: Aufgewirbelte Partikel streuen das Licht und reduzieren den Kontrast, weshalb möglichst nahe am Motiv fotografiert werden sollte.
- Weißabgleich: Eine manuelle Anpassung des Weißabgleichs unter Wasser verbessert die Farbgenauigkeit deutlich gegenüber der automatischen Einstellung (weissabgleich-und-farbtemperatur).
- Bewegung der Motive: Fische und andere Tiere bewegen sich oft schnell und unvorhersehbar, was kurze Verschlusszeiten erfordert.
- Sicherheit zuerst: Taucherfahrung und ein sicherer Umgang mit der Ausrüstung haben immer Vorrang vor dem perfekten Foto.