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Langzeitbelichtung und Nachtfotografie

Kurz: Bei Langzeitbelichtungen bleibt der Verschluss sekundenlang offen. So entstehen Lichtspuren von Autos, weiches Wasser und sichtbare Sterne. Ein stabiles Stativ ist Pflicht.

Genauer: Bewegte Objekte verwischen, ruhige bleiben scharf. Das Ergebnis zeigt Zeit im Bild (verschlusszeit-und-bewegung).

Im Detail

  • Stativ und Fernauslöser: Oder der Selbstauslöser mit 2 Sekunden Verzögerung, damit das Drücken nicht verwackelt.
  • Manueller Fokus: Bei Dunkelheit versagt der Autofokus. Auf ein weit entferntes Licht fokussieren.
  • Einstellung für Nachtlandschaft: ISO 800–3200, Blende f/2.8–f/4, 10–25 Sekunden.
  • Sternenhimmel: 500-Regel: Belichtungszeit = 500 ÷ Brennweite, damit Sterne Punkte bleiben (brennweite-und-bildwinkel).
  • Tageslicht: ND-Filter (Graufilter) erlauben auch am Tag lange Zeiten.
  • Lichtmalerei: Mit Taschenlampe in der Dunkelheit zeichnen.
  • Rauschen: Lange Belichtungen erwärmen den Sensor, Dunkelbildabzug hilft (iso-und-bildrauschen).