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HDR-Fotografie: Grundlagen

Kurz: HDR (High Dynamic Range) kombiniert mehrere Fotos mit unterschiedlicher Belichtung zu einem Bild, das sowohl helle als auch dunkle Bereiche detailreich zeigt. So lassen sich kontrastreiche Motive abbilden, die eine einzelne Aufnahme nicht vollständig erfassen könnte.

Genauer: Der Dynamikumfang einer Kamera beschreibt, wie groß der Helligkeitsunterschied zwischen dunkelstem und hellstem Bildbereich sein darf, ohne Details zu verlieren.

Im Detail

  • Belichtungsreihe: Meist werden drei bis fünf Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung vom selben Motiv gemacht, von unterbelichtet bis überbelichtet.
  • Stativ unverzichtbar: Damit die Einzelbilder exakt übereinanderpassen, muss die Kamera während der gesamten Reihe unbewegt bleiben.
  • Tone Mapping: Software komprimiert den großen Dynamikumfang der kombinierten Bilder auf einen darstellbaren Bereich für Bildschirme und Drucke.
  • Typische Motive: Landschaften mit hellem Himmel und dunklen Vordergrundobjekten profitieren besonders stark von der HDR-Technik.
  • Übertriebene Effekte vermeiden: Zu starkes Tone Mapping erzeugt unnatürlich wirkende, grafisch anmutende Bilder statt realistischer Fotos.
  • Automatische HDR-Modi: Viele Smartphones kombinieren Belichtungsreihen inzwischen automatisch und direkt bei der Aufnahme (smartphone-fotografie-tipps).
  • RAW-Format: Fotos im RAW-Format bieten mehr Spielraum bei der HDR-Verarbeitung als komprimierte JPEG-Dateien (iso-und-bildrauschen).