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Analogfotografie: Grundlagen

Kurz: In der Analogfotografie wird das Bild nicht von einem Sensor, sondern auf lichtempfindlichem Film festgehalten. Erst nach dem chemischen Entwickeln wird es sichtbar.

Genauer: Weil jedes Bild Film und Entwicklung kostet und das Ergebnis nicht sofort zu sehen ist, fotografieren viele bewusster. Diese Langsamkeit und der eigene Look des Films sind Gründe, warum Analogfotografie wieder beliebt ist.

Im Detail

  • Filmformate: Am verbreitetsten ist Kleinbildfilm mit Bildern von 24 × 36 Millimetern, größere Negative bietet Mittelformatfilm.
  • Negativ und Dia: Negativfilm zeigt Helligkeit und Farben umgekehrt und wird erst beim Vergrößern oder Scannen zum Positiv, Diafilm ist direkt ein Positiv.
  • Filmempfindlichkeit: Die ISO-Zahl ist für den ganzen Film festgelegt; man wählt sie also vor dem Einlegen passend zum erwarteten Licht.
  • Begrenzte Bildzahl: Ein Kleinbildfilm hat meist 24 oder 36 Aufnahmen, was zu überlegtem Fotografieren einlädt.
  • Belichtungsspielraum: Farbnegativfilm verzeiht Überbelichtung meist besser als Unterbelichtung, Diafilm verlangt dagegen eine sehr genaue Belichtung.
  • Entwickeln: Schwarzweißfilm lässt sich mit Entwickler, Stoppbad und Fixierer auch zu Hause entwickeln; Farbfilme werden meist im Labor verarbeitet.
  • Dunkelkammer: Mit einem Vergrößerer werden Negative auf Fotopapier belichtet, das anschließend ebenfalls chemisch entwickelt wird.
  • Scannen: Viele lassen ihre Filme scannen, um die Bilder digital weiterzuverwenden und zu teilen.
  • Typischer Look: Filmkorn, eigene Farbwiedergabe und weiche Übergänge in den Lichtern prägen den Charakter analoger Bilder (schwarzweissfotografie-grundlagen, iso-und-bildrauschen, belichtungsmessung-grundlagen).