Gehörschutz bei Musik und Konzerten
Kurz: Laute Musik kann das Gehör dauerhaft schädigen, schon ab etwa 85 dB bei längerer Dauer. Gehörschutz, Pausen und moderate Lautstärke beim Kopfhörerhören schützen vor Hörverlust und Tinnitus.
Genauer: Die Haarzellen im Innenohr wachsen nicht nach. Schäden sind meist unumkehrbar und summieren sich (schall-und-dezibel).
Im Detail
- Konzerte und Clubs: Pegel von 100 dB und mehr sind üblich. Gehörschutz mit Filter (Konzertstöpsel) dämpft gleichmäßig und erhält die Klangqualität.
- Kopfhörer: Die 60/60-Regel: höchstens 60 % der Maximallautstärke, höchstens 60 Minuten am Stück.
- Warnzeichen: Piepen oder Rauschen nach dem Konzert, dumpfes Hören. Ohren pausieren lassen.
- Tinnitus: Dauerhafte Ohrgeräusche; bei plötzlichem Hörverlust oder Tinnitus sofort zum HNO-Arzt.
- Abstand: Nicht direkt vor Lautsprechern stehen.
- Musiker: Auch beim Üben und Proben in kleinen Räumen ist Schutz sinnvoll.
- Gesetz: Am Arbeitsplatz ab 80 dB(A) gelten Schutzpflichten.