E-Gitarre und Verstärker: Grundlagen
Kurz: Eine E-Gitarre erzeugt erst durch einen Verstärker den charakteristischen, hörbaren Klang, da die Tonabnehmer nur ein schwaches elektrisches Signal liefern. Das Zusammenspiel beider Geräte prägt den Sound stärker als bei fast jedem anderen Instrument.
Genauer: Magnetische Tonabnehmer wandeln die Schwingung der Metallsaiten in ein elektrisches Signal um, das über ein Kabel zum Verstärker geleitet wird.
Im Detail
- Single-Coil vs. Humbucker: Single-Coil-Tonabnehmer klingen klar und brillant, Humbucker liefern einen volleren Klang und unterdrücken Störgeräusche.
- Röhrenverstärker: Erzeugen durch Vakuumröhren einen warmen, als besonders musikalisch empfundenen Klang, besonders bei Übersteuerung.
- Transistorverstärker: Günstiger, leichter und wartungsärmer als Röhrenverstärker, dafür mit anderem Klangcharakter.
- Effektpedale: Zwischen Gitarre und Verstärker geschaltete Pedale verändern den Klang durch Verzerrung, Hall, Delay oder andere Effekte.
- Lautsprecherbox: Bei getrennten Systemen bestimmt die Box mit ihren Lautsprechern maßgeblich den finalen Klangcharakter.
- Verzerrung (Distortion): Übersteuerung des Signals erzeugt den für Rock und Metal typischen, kratzigen Klang.
- Kabel und Funk: Hochwertige Kabel oder digitale Funksysteme übertragen das Signal verlustarm von der Gitarre zum Verstärker (akkorde-grundlagen).