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Höhenstufen im Gebirge

Kurz: Mit zunehmender Höhe wird es im Gebirge kühler, und Pflanzenwelt und Landnutzung ändern sich in deutlich erkennbaren Stufen. Vom Tal bis zum Gipfel durchquert man so auf wenigen Kilometern Landschaften, die sonst weit auseinanderliegen.

Genauer: Die Lufttemperatur sinkt im Durchschnitt um etwa 0,6 Grad Celsius je 100 Höhenmeter. Wo genau eine Stufe beginnt, hängt von Breitengrad, Hangrichtung, Niederschlag und Wind ab.

Im Detail

  • Hügelstufe: In den unteren Lagen der Alpen wachsen Laubwälder, dort liegen Dörfer, Wiesen, Äcker und mancherorts Weinberge.
  • Bergstufe: Weiter oben prägen Mischwälder mit Buchen, Tannen und Fichten das Bild.
  • Subalpine Stufe: Nadelbäume wie Fichte, Lärche und Zirbe dominieren; nach oben werden die Bäume kleiner und lichter.
  • Baumgrenze: Oberhalb dieser Linie können keine geschlossenen Wälder mehr wachsen; in den Alpen liegt sie je nach Region ungefähr zwischen 1.800 und 2.400 Metern.
  • Alpine Stufe: Hier gibt es Zwergsträucher, Gräser und farbenfrohe Alpenblumen; die Sommerweiden werden traditionell als Almen genutzt.
  • Nivale Stufe: Ganz oben herrschen Fels, Schnee und Eis, nur wenige Flechten und Moose überleben.
  • Sonnen- und Schattenseite: Auf sonnigen Südhängen reichen Wälder und Siedlungen meist höher hinauf als auf schattigen Nordhängen.
  • Tropische Hochgebirge: In den Anden oder am Kilimandscharo liegen alle Stufen deutlich höher, weil es am Fuß des Gebirges wärmer ist.
  • Klimawandel: Mit steigenden Temperaturen wandern Pflanzen und Tiere bergauf, und Gletscher ziehen sich zurück (gebirge-und-berge-der-erde, gletscher-und-eiszeiten, klimazonen-der-erde).