Der Erste Weltkrieg: Ursachen und Folgen
Kurz: Der Erste Weltkrieg (1914–1918) war ein globaler Krieg, der etwa 17 Millionen Menschenleben forderte. Auslöser war das Attentat von Sarajevo, tiefere Ursachen waren Bündnissysteme, Rüstungswettlauf und Nationalismus.
Genauer: Am 28. Juni 1914 wurde der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand erschossen. Die Bündnisse zogen in kurzer Zeit viele Staaten in den Krieg.
Im Detail
- Mächte: Mittelmächte (Deutschland, Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich) gegen die Entente (Frankreich, Großbritannien, Russland, später USA).
- Stellungskrieg: An der Westfront erstarrte die Front in Schützengräben; Giftgas, Maschinengewehre und Artillerie töteten Hunderttausende.
- Kriegsende: Waffenstillstand am 11. November 1918, in Deutschland Revolution und Ende der Monarchie.
- Versailler Vertrag (1919): Gebietsverluste, Reparationen und die Kriegsschuldklausel belasteten Deutschland.
- Folgen: Zerfall der Großreiche, neue Staaten in Europa, Völkerbund.
- Erinnerung: Der Krieg gilt als „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts (weimarer-republik).