Rosen pflanzen und pflegen
Kurz: Rosen gelten als anspruchsvoll, belohnen aber mit der richtigen Pflege über viele Jahre mit üppiger Blüte. Standortwahl, Schnitt und vorbeugender Pflanzenschutz entscheiden maßgeblich über Gesundheit und Blühfreude.
Genauer: Als Tiefwurzler brauchen Rosen lockeren, nährstoffreichen Boden, in dem sich ihre Wurzeln ungehindert ausbreiten können.
Im Detail
- Standort: Sonnige, luftige Plätze mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht fördern gesunde Blätter und reiche Blüte.
- Pflanzzeit: Wurzelnackte Rosen werden im Herbst oder Frühjahr gepflanzt, Containerrosen sind fast ganzjährig setzbar.
- Rückschnitt: Ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr auf wenige Augen fördert kräftigen Neuaustrieb und üppige Blüte.
- Krankheitsvorbeugung: Ausreichender Pflanzabstand verbessert die Luftzirkulation und senkt das Risiko von Pilzkrankheiten wie Sternrußtau deutlich.
- Düngung: Spezieller Rosendünger im Frühjahr und nach dem ersten Blütenschub versorgt die Pflanzen mit den nötigen Nährstoffen.
- Winterschutz: Anhäufeln von Erde um die Veredlungsstelle schützt empfindliche Sorten vor Frostschäden.
- Begleitpflanzen: Lavendel oder Katzenminze am Fuß der Rose vertreiben manche Schädlinge und ergänzen das Blütenbild (bienenfreundlicher-garten).