Sonnenfinsternis und Mondfinsternis
Kurz: Bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond vor die Sonne, bei einer Mondfinsternis tritt der Mond in den Schatten der Erde. Beide brauchen eine fast genaue Ausrichtung von Sonne, Erde und Mond.
Genauer: Weil die Mondbahn gegenüber der Erdbahn um etwa 5 Grad geneigt ist, gibt es nicht bei jedem Neu- oder Vollmond eine Finsternis (mondphasen).
Im Detail
- Totale Sonnenfinsternis: Der Mond bedeckt die Sonne ganz. Man sieht die Korona. Der Kernschatten ist nur wenige hundert Kilometer breit.
- Partielle und ringförmige: Bei einer ringförmigen Finsternis bleibt ein Lichtring, weil der Mond zu weit entfernt ist.
- Mondfinsternis: Nur bei Vollmond. Der Mond wird oft rötlich („Blutmond“), weil Erdatmosphäre rotes Licht in den Schatten lenkt.
- Augenschutz: Nie ohne zertifizierte Sonnenfinsternisbrille in die Sonne sehen, auch nicht bei teilweiser Verdeckung.
- Häufigkeit: Mondfinsternisse sieht man von einer ganzen Nachthälfte aus, totale Sonnenfinsternisse an einem Ort nur selten.